ADTV/Wiemers

Wenn sich in der Woche vor Ostern Tanzlehrerinnen und Tanzlehrer aus ganz Deutschland und internationale Gäste beim „Internationalen Tanzlehrerkongress“, kurz Intako, in Düsseldorf treffen, dann gibt es neben den aktuellen Trends auf den Tanzflächen ein abwechslungsreiches Tagungsprogramm, das auch die vielen weiteren Themen, die Tanzschulen beschäftigen, aufgreift. Die Fachtagung wird vom Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverband (ADTV) veranstaltet. Viele Tanzloft-Teammitglieder haben sich vier Tage lang fortgebildet und intensiv vernetzt. Außerdem kamen gleich drei Referenten aus dem Tanzloft-Team:

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„In den letzten Jahren habe ich auf dem Intako über das Besondere bei Musik in Tanzschulen gesprochen, wie die Musikauswahl zum Faktor für erfolgreichen Unterricht wird und welche Musik nachweislich Tanzlust macht. Immer wieder bekam ich aus dem Kollegenkreis die Rückmeldung, dass die Musikauswahl aus tausenden von Hits durchaus auch schwer fallen kann. Die Hit-Matrix, die ich in diesem Jahr vorgestellt habe, soll hier helfen: Wer mit System seine Musik plant, wählt seine Musik entspannt aus – ohne die Kunden im Kurs ständig lange warten zu lassen, bis man aus hunderten von Titeln einen passenden gefunden hat. Es lohnt sich, auch mal im Team zu diskutieren, wie die eigene Tanzschule klingen soll. Denn auch das Hör-Erlebnis kann man auf Zielgruppe und Anlass abstimmen.“
(Johnny Schmidt-Brinkmann macht das Tanzloft-Team im Bereich Musik und Musikauswahl fit)

„Ich vertanze mit isolierten Körperbewegungen die kleinsten Details in der Musik. So wird zum Beispiel eine Acoustic-Gitarre oder ein Schlagzeug durch den tanzenden Körper sichtbar. Es ergibt dann eine coole Mischung aus mal weichen, mal akzentuierten, mal langsamen und mal schnellen Bewegungen. Doch gerade dieser Style erfordert eine Menge Übung, Selbstdisziplin und Körperbeherrschung. Man lernt seinen Körper ganz neu kennen. Man lernt, wie man einzelne Muskelgruppen vereinzelt steuern kann. Auch musikalisch wollte ich den Kolleginnen und Kollegen Abwechslung bieten: Oft verbindet man mit Hip-Hop auch die typische Musik – mit viel Bass und lautem Beat. Im letzten Jahr hatte ich ein Acoustic Cover dabei. In diesem Jahr war es ein Klassiker von Frank Sinatra – „Fly me to the moon“. Im Prinzip ist mein Style auf jede Art von Musik tanzbar, Hauptsache es passiert viel in der Musik“
(Thai Anh „Leo“ Nguyen bildet auch während des Jahres die ADTV-Hip-Hop-Tanzlehrenden aus. Bei Tanzloft leitet er das Tanzstudio „District“ im saarländischen Neunkirchen.)

Portraet Leo
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„Nach einem kleinen Rückblick auf die knapp letzten 30 Jahre, in der ich Tanzschulunternehmer bin, habe ich über meine aktuellen Aufgaben gesprochen und berichtet, wie wir unser Team aufgestellt haben. Mit über 240 Mitarbeitenden funktioniert eine Unternehmensgruppe anders als eine Tanzschule an einem Standort. Und trotzdem gibt es Erfahrungswerte und Empfehlungen, die größenunabhängig hilfreich sein können. Beispielsweise Aufgaben zu delegieren, um den Kopf frei zu haben, um die Tanzschule weiterzuentwickeln. Und rausgehen und neue Eindrücke sammeln. Genau deshalb sind die Kongresse auch so wichtig. Neben dem fachlichen Input, zu dem ich gern meinen Teil beitrage, erlebe ich den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen als sehr wertvoll.“

(Matthias Blattmann ist Geschäftsführer bei Tanzloft. Seit 1995 ist er Tanzschulunternehmer.)

Titelfoto mit freundlicher Genehmigung von ADTV/Wiemers.

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